Dauernd dürfen wir in unseren Medien lesen, sehen und hören, dass jemand etwas getan habe, aber nur mutmasslich, auch wenn die Folgen der Tat(en) konkret und real sind und keine Frage vorsichtiger Mutmassung.
Kolumne “Wort zum Sonntag” von Haimo L. Handl, 3. 1. 2010
Die Welt ist voller bedenkenswerter Ereignisse. Man käme nicht nach mit Rückblicken oder übersähe dabei vielleicht Naheliegendes bzw. vernebelte sich gar Vorblicke, die Vorausschau. Nicht, dass es um Wahrsagerei ginge. Und der Rückblick wäre vernünftig, wenn er, recht bedacht, zur Klärung im Vergleich und Überlegung für Gegenwärtiges, Nachfolgendes, Zukünftiges beitrüge. Aber –
Kolumne “Wort zum Sonntag”, 27. 12. 2009 von Haimo L. Handl
Unbekannte Diebe haben den Schriftzug “Arbeit macht frei” über dem Eingang zum Stammlager des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz gestohlen. Die Peinlichkeit wurde von vielen als Schändung der historischen Gedenkstätte erklärt, ja gar als Entweihung.
Kolumne “Wort zum Sonntag” von Haimo L. Handl, 20. 12. 2009
Am 10. Dezember 2009 nahm der amerikanische Präsident Barack H. Obama in Oslo den Friedensnobelpreis entgegen. Das norwegische Nobel Komitee hat sich einmal mehr einer Ideologie der realpolitischen Machtverhältnisse gebeugt bzw. als zumindest ideologisch integrierter Teil des herrschenden Establishments seinen Friedensvorstellungen damit deutlich Ausdruck verschafft.
Kolumne von Haimo L. Handl, 13.12.2009
Kolumne “Wort zum Sonntag” von Haimo L. Handl, 18.10.2009
Eine kleine Meldung anlässlich einer Todesanzeige erregte nicht sonderlich Aufsehen: trotz fehlenden öffentlichen Interesses schalteten Finanzminister und Vizekanzler Josef Pröll und seine beiden Staatssekretäre Lopatka und Schieder eine Traueranzeige in drei Zeitungen, die 100.000,00 (einhunderttausend) Euro kostete. Ihr Büroleiter war überraschend verstorben. Es galt, die “tiefe Betroffenheit und Trauer zum Ausdruck zu bringen”. Natürlich auf Steuerzahlers Kosten. Was sonst.