Im Obrigkeitsstaat war immer alles klar: Ganz wenige waren oben, die meisten unten, und die wussten, wie sich zu verhalten. Sie nahmen es als natürlich hin, als gottgegeben. Die hohen Priester halfen nach, nahmen etwa Mürrische ins Gebet, damit die Unteren sich dankbar in ihr Schicksal fügten. Irgendwie kam das dann doch zum Bruch.
Kolumne “Wort zum Sonntag” von Haimo L. Handl, 6. 11. 2011
Als einer der Gründe für die gegenwärtige heftige Krise in Europa und den USA wird die Gier, wie sie im “Abzocken” deutlich Ausdruck findet, genannt. Was hat es mit der Gier auf sich? Gier bedeutet Verlangen, Begehren, Begierde. Ohne die Antriebe des Begehrens oder Verlangens wäre keine Veränderung, keine Entwicklung, keine Innovation möglich. Es muss einen treiben, um über das Gegebene, das Bestehende hinaus zu gelangen.
Kolumne “Wort zum Sonntag” von Haimo L. Handl, 30.10.2011
Eigentlich wollte ich über das neue Protestklima schreiben, über die Occupy-Bewegung, den sich langsam aber kontinuierlich ausbreitenden Protest gegen die Hochfinanz, gegen die Unfähigkeit der Politik, gegen die Ausbeutung, den Betrug. Was für einige (noch) keine Bewegung ist, sondern ein neidischer Jammerhaufen, ist für andere das Heraufdämmern einer Revolte. Jedenfalls ein Signal, das nicht mehr simpel übersehen und weggeredet werden kann.
Kolumne “Wort zum Sonntag” von Haimo L. Handl, 23. 10. 2011
Gleich zu Beginn der Frankfurter Buchmesse gab es einen “Open Talk” im “Open Space” auf der Agora zum Thema “When ideas meet: Wie wird aus Begegnungen neues, innovatives Denken”
Kolumne “Wort zum Sonntag” von Haimo L. Handl, 16. 10. 2011
Allen ist die Umsatzsteuer als eine Mehrwertsteuer bekannt. Sie gilt für verschiedene Produkte und Dienstleistungen in unterschiedlicher Höhe. Sie ist von allen zu bezahlen, unabhängig ihres eigenen Einkommens. Der Rentner zahlt denselben Anteil wie der Reiche. Es ist eine produkt- oder leistungsbezogene Quellensteuer.
Kolumne “Wort zum Sonntag” von Haimo L. Handl, 2. 10. 2011